Theaterpädagogik ist eine künstlerisch-ästhetische Praxis, die sich über ihre eigene ästhetische Kraft legitimiert. Theaterpädagogik bewegt sich dabei im Licht der Kunst und im Gegenlicht der Pädagogik

Wolfgang Sting


Kunst ist das, was nach außen sichtbar wird. 

Pädagogik ist das, was nach innen wirksam wird.

Der Akzent liegt gleichermaßen auf dem Schaffen, aber auch darauf, was mit dem Schaffenden beim Schaffen passiert.

Über die Theaterpädagogik eignen wir uns Fähigkeiten an, die nicht nur Voraussetzung für das Theaterspielen, sondern auch für ein erfülltes Leben selbst sind. Es geht, ob bei kleinen Spielen oder bei großen Projekten, immer um praktisches Erproben, um tätig Sein und Nachdenken, um Improvisation und Reflexion.

Theaterspiel kann wie keine andere Kunstform viele Bereiche vereinigen.

Es dient der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung des Schülers, indem es gleichermaßen seine rationalen wie emotionalen, intellektuellen wie kreativen, physischen wie musischen, individuellen wie sozialen Fähigkeiten fördert.